Sturmtief Josef und Klaus bringen windige und nasse Zeiten

Letzes News Update vor 1 Monat von Wetterauwetter-Redaktion

Die Großwetterlage über Deutschland stellt sich ab Donnerstag um, dafür sind zwei große Tiefdruckgebiete mit dem Namen Josef und Klaus verantwortlich welche sich aktuell über Island und dem Nordmeer befinden. Was in den kommenden Tagen in Sachen Sturm, Gewitter und Regen passiert, erfahren Sie im folgenden Bericht

Die  Wetterlage über Deutschland

Aktuell liegt Deutschland und Hessen unter leichtem Hochdruckeinfluss Luitgard, welches den Mittwoch meist grau, jedoch trocken ausklingen lässt. Das Tief Ingo ist mittlerweile nach Polen abgezogen. Zum Donnerstag ändert sich die Großwetterlage über Europa, Deutschland und Hessen. Dabei stellt sich eine straffe Westströmung über dem Vorhersagegebiet ein. Im Focus stehen dabei  zwei Sturmtiefs mit den Namen Klaus und Josef, welche zunehmend feuchte und vor allem milde Atlantikluft nach Deutschland führen. Der Wind nimmt ab Donnerstag zunächst im Nordwesten des Landes deutlich zu, sodass in einer Linie von NRW über Niedersachsen bis nach Schleswig-Holstein und Hamburg die Gefahr von teils schweren Sturmböen drohen.  Ab Donnerstagabend folgt eine Kaltfront welche mit labilen Luftmassen einhergeht.

Wo gibt es am Donnerstag schweren Sturm?

Wie eingangs schon erwähnt, drohen am Donnerstag die schwersten Sturmböen im Nordwesten von Deutschland, dazu schauen wir uns die aktuelle Rechnung des ICON-EU Wettermodell des Deutschen Wetterdienstes an. Es sei jedoch zu beachten, dass dies eine Lösung von mehreren ist, so sieht das ECMWF Modell derzeit durchaus höhere Windspitzen im Nordwesten.

Ab dem  Mittag/Nachmittag ist nach jetzigem Stand der Höhepunkt der Böen zu erwarten, dabei sind im Nordwesten von Deutschland 80 bis 110 kmh zu erwarten welche vor allem exponiert und an der See auftreten. Im Landesinneren sind meist 75 – 85 km/h zu erwarten. Weiter in Richtung Landesmitte sind die Böen durchaus markant jedoch deutlich schwächer in der derzeitigen Berechnung. Hier werden Böen von 50 bis 80 km/h erwartet wobei die stärksten Böen im Bergland und in freien Lagen auftreten. In Hessen ist somit am Donnerstag mit keiner großen Sturmlage zu rechnen.

Kaltfront am Donnerstagabend bringt teils kräftige Schauer und örtliche Gewitter

Am Abend zieht eine markante Kaltfront von  Nordwesten her über Deutschland, dabei sind vor allem in der Mitte und im Süden des Landes teils kräftige Schauer und örtliche Gewitter möglich. Im Bereich von Schauern und Gewittern besteht ebenfalls die Gefahr von schweren Sturmböen.

Fazit für den Donnerstag für Hessen:  Die Böen halten sich bei uns in Grenzen, jedoch sollte man auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten der Wald meiden. Viele kranke Bäume neigen zum Umstürzen, dazu braucht es nach der langen Dürre kein Orkan oder schweren Sturm. Schon herabfallende Äste können schwerwiegende Verletzungen verursachen. Die Kaltfront am Abend bringt eine geringe Wahrscheinlichkeit von starken Schauern, welche mit Gewittern einhergehen können, dabei besteht in Gewitternähe die Gefahr von schweren Sturmböen. 

Wie geht es weiter mit dem Wetter? Bleibt es stürmisch?

Diese Frage ist klar mit “ja” zu beantworten. In den kommenden Tagen bleibt es bei einer straffen Westströmung die immer wieder Regen bringt, dabei stürmt es aus westlichen Richtungen weiterhin.  Vor allem der Samstag steht dabei noch einmal im Mittelpunkt. Dazu die aktuelle Rechnung des ECMWF Wettermodell.

Schon am Samstag ist eine neue, teils brisante Wetterlage auf dem Schirm. Nach den neusten Rechnungen des europäischen Modells sind teils schwere Sturmböen möglich. Wie bei jeder möglichen Sturmlage muss auch hier in den kommenden Tagen eine Konkretisierung erfolgen. Das Potenzial ist weiterhin vorhanden.

 

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