Ein Ende der extremen Hitze ist in Sicht, jedoch nicht ohne Folgen

Derzeit ist Schwitzen bei teils extremen Temperaturen in Hessen angesagt. Ein Ende der  extrem Wetterlage scheint in Sichtweite zu kommen. Jedoch steigt die Gefahr von teils heftigen Gewittern an.

Das wetterbestimmende Hoch Detlef wurde von einem neuen Hoch, welches sich aktuell über Skandinavien befindet abgelöst. Das Hoch Emil erfüllt derzeit den gleichen Job, wie sein Vorgänger Detlef. Einen kleinen Unterschied gibt es jedoch. Ein  Höhentief mit dem Namen Heike über Frankreich, sorgt mit dessen Konvergenzzone  für teils feuchte Luftmassen welche in den kommenden Tagen immer wieder lokale Schauer und, teils kräftige Gewitter bringt.

Hat die Hitzewelle nun ein Ende?

Nun, diese Frage ist relativ. Ja, derzeit schaut es so aus, dass die extremen Temperaturen von 35 bis örtlich 37 in der Tat verschwinden, wie sich das derzeit im gesamten Wochenverlauf darstellt, schauen wir uns nun an.

Wettertrend 10.08.2020 Hessen

Am heutigen Montag wird es mit örtlich 35 Grad noch einmal richtig heiß, wobei die Luft schon deutlich schwüler wird, als in den vergangenen Tagen. Vor allem am Nachmittag und Abend können sich lokal teils kräftige Hitzegewitter entwickeln, welche mit Starkregen und Sturmböen einhergehen.  Am Dienstag deutet sich eine ähnliche Wetterlage an, wobei die Temperaturen bei 33 Grad etwas gemäßigter ausfallen. Ebenfalls besteht die Gefahr von Hitzegewittern, welche sich über den Tag verteilt über all bilden können.  Am Mittwoch ist derzeit noch unklar inwiefern wir mit Gewittern rechnen müssen, dies muss in den kommenden Tagen weiter konkretisiert werden. Was sicher ist, es wird ebenfalls mit 33 Grad heiß, dies gilt ebenfalls für den Donnerstag.  Am Freitag deutet sich nach jetzigem Stand der Wettermodelle eine Gewitterlage an ,welche mit einer Kaltfront einhergeht, dabei sinken die Temperaturen bis zum Samstag auf deutlich kühlere 26 Grad.

 

Viel Regen in Sicht?

Die Relation, zu dem, was die Wettermodelle in den kommenden Tagen an Niederschlag berechnen und was die Natur bräuchte um wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, ist leider sehr ernüchtern. Bis zum kommenden Freitag werden lokal 10 bis maximal 20 Liter berechnet, das ist deutlich zu wenig. Was danach kommt, ist weiterhin offen,

Seit 2013 bin ich verantwortlicher Gesellschafter/Meteorologe bei der Unwetteralarm Schweiz GmbH und beim regionalen Wetterdienst WetterauwetterTV Meine Spezialgebiete sind neben allgemeinen Unwetterwarnungen, Sturm und Orkan Vorhersagen. Des Weiteren arbeite ich als Medienmeteorologe für regionale Radiosender und in beratender Funktion für diverse Feuerwehr und Rettungsdienst-Leitstellen in Hessen. Weitere meteorologische Serviceleistungen und Kontakt erhalten Sie hier

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